Diäten

Übergewicht, Krankheiten, der Wunsch nach der perfekten Bikinifigur. Das sind die häufigsten Gründe für eine Diät. Diäten sind jedoch nicht immer zur Gewichtsreduktion gedacht. Einige sind speziell auf eine bestimmte Krankheit abgestimmt. In fast jeder Zeitschrift werden Diäten in den Himmel gepriesen, doch kaum eine hält, was sie auch verspricht. Die meisten dieser Diäten bestehen leider aus eine viel zu einseitigen Ernährung, was über kurz oder lang zu Mangelerscheinungen führt. Das sollte jedoch nicht sein.

Das muss auch nicht sein. Eine Diät ist ja nur ein Anfang und sollte auch als ein solcher gesehen werden. Eine Ernährungsumstellung sollte auf eine Diät folgen, wenn diese erfolgreich bleiben soll. Diäten gegen bestimmte chronische Krankheiten müssen meist über einen langen Zeitraum durchgeführt werden. Das erinnert mehr an eine Ernährungsumstellung. Jeder Anfang ist schwierig, aber nach den ersten paar Wochen gewöhnt sich jeder Körper um, wenn man konsequent bleibt.

Ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen trägt nicht nur zu Krankheiten bei, sondern verursacht häufig auch Heißhunger. Diäten zur Gewichtsreduktion machen zwar Sinn, wenn man diese richtig durchführt. Eigentlich ist eine Diät gar nicht erforderlich, in der Regel reicht es bereits aus, wenn man die Ernährung einfach ein wenig umstellt. Lieber öfters mal einen kleinen, aber gesunden Snack zu sich nehmen, als auf einmal eine größere Portion. So hat der Magen immer etwas zu tun.

Auch auf Süßigkeiten muss man nicht zur Gänze verzichten. Hin und wieder nach dem Essen etwas Süßes schadet keiner Figur. Viele meinen, Diabetikerschokolade wäre besser, da sie ohne Zucker ist. Das ist ein großer Irrtum. Sie ist zwar ohne Zucker, dafür mit viel mehr Fett, als gewöhnliche Schokolade. Also lieber eine kleinere Menge normaler Schokolade essen, als eine größere Menge von der vermeintlichen Diätschokolade. Ein Glas warmes Wasser vor den Mahlzeiten trägt viel dazu bei, den Hunger etwas einzudämmen.

Diäten sollten unbedingt vorher mit einem Arzt, oder mit einem Ernährungsberater abgesprochen werden. Auch, wenn es sich dabei um eine Gewichtreduktionsdiät handelt. Jeder Mensch, jeder Körper „tickt“ anderes. Der Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen ist von Mensch zu Mensch individuell. Obst und Gemüse sind in einem guten Diätplan reichlich vorhanden und sollten auch regelmäßig verzehrt werden. Besser ist natürlich immer frisches Saisongemüse, und frisches Obst, doch zur Not tut es auch aus der Tiefkühltruhe oder aus der Konserve. Hierbei sollte man jedoch bedenken, dass der Vitamingehalt um einiges niedriger ist, als bei frischem Obst und Gemüse. Auch Vollkornprodukte sollten unbedingt in einen Diätplan mit einbezogen werden. Sie sind ebenfalls reich an Vitaminen und auch an Ballaststoffen. Eine Ballaststoffreiche Ernährung ist besonders gut, da durch die Ballaststoffe schneller ein Sättigungsgefühl entsteht, man isst automatisch etwas weniger.

Wer besonders kontrolliert seine Diät machen möchte, dem sei ein penibles Protokoll der aufgenommen Nahrung und des Körpergewichts sowie des BMI zu empfehlen. Wer dann seine Ergebnisse auch auf dem Papier ausdrucken möchte, der muss dies nicht unbedingt in Farbe machen. Hier kann man mit einem Samsung schwarz/weiss Laserdrucker schon den ein oder anderen Euro sparen. In jedem Fall hilft eine solche Protokollierung die eigenen Erfolge bei der Diät besser kontrollieren zu können.

Zu einer Diät gehören außer dem richtigen Essen, auch die richtigen Getränke. Die gesündesten und kalorienärmsten Getränke sind Tee und Wasser . Gesund, allerdings nicht unbedingt kalorienarm sind Fruchtsaftschorlen. Vermeiden sie Cola oder Limonade. Diese Getränke beinhalten viel Zucker. Nicht unbedingt empfehlenswert.


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